Ford Escort 16V 2008
Ford Escort MK7 1600 16V
Body-Kit:
: Heckspoieler WTC
: Heckscheibenblende
: Seitenschweller
: Dachlufthutze , Belüftungsdüse im Dach
Sicherheitsausrüstung:
: Überrollkäfig von Wiechers
: Obere vordere Domstrebe von Wiechers
: Untere vordere Domstrebe von Wiechers
: Hintere Domstrebe von Wiechers
: Sitzkonsolen von Wiechers
: Sitzlaufschienen von Raceland / Lotus
: Vollschalensitze WRC – II von Raceland
: 3-Punkt Hosenträgergurte von Schrooth
: Vordere Motorhaubensicherung
: Hintere Heckklappensicherung
: Trennschalter, Notstromschalter 6 Polige Ausführung
: Seilzug für Notstromschalter
: Sicherheits Fensternetz
: Feuerlöschanlage
Bereifung:
: A – 185/60-14 auf Alu-Fegen in Verbindung mit
: 20 mm Alu-Spurverbreiterung von H&R
: B – 195/50-15 Hankook auf Alu-Felgen
Fahrwerk:
: Gewindefahrwerk
Abgasanlage:
: Endschalldämpfer von Remus
Motor:
: Sportluftfilter von Raid HP
: Modifizierter MAF – Sensor
: Batterie gewichtsoptimiert in Reserveradmulde eingebaut
Innenraum:
: Komplettes Interieur bis auf Instrumentenbrett entfernt
: Seitenverkleidungen durch 1 mm Aluminiumblech ersetzt
: Victor – Sportlenkrad
: Airbags ausgebaut bzw. deaktiviert

Fahrzeugdaten:
Nachdem wir das Vater und Sohn Duo Oliver sowie Udo von Fragstein bereits vorgestellt haben, ist es an der Zeit Vater Udo´s zweiten Sohn der Öffentlichkeit etwas näher vor zu stellen.
Nach dem nun die Teilnahme mit nur einem Fahrzeug beim letzten Lauf der Saison am 18. Oktober fest stand, machten sich Oliver sowie Udo von Fragstein bereit für die Schlacht.Der letzte Lauf der Saison 2008 sollte wenn möglich noch einmal durch den Erhalt eines Pokals belohnt werden, so zumindest das selbst gesetzte Ziel im Team.
Unweigerlich geht die GLP Saison der Winterpause entgegen und die letzte Möglichkeit für ein paar Runden Nordschleife im Renneinsatz bestehen am kommenden Samstag dem 18. Oktober.
Am Samstagmorgen sah die Welt für die Piloten des AVF-Motorsport Teams rund um Teamchef Martin Aberle noch Hoffnungsvoll aus. Nach dem Regen der die Nürburgring Nordschleife in der Nacht zuvor heim gesucht hatte, erinnerte lediglich die nasse Fahrbahn und die Eises Kälte an die nun anstehend Herbstliche Jahreszeit.
Rennleiterin Edith Völl rief die Teilnehmer dazu auf nach der Fahrerbesprechung zügig die Fahrzeuge zu besetzen um einen pünktlichen Start zu gewährleisten.
Die schlechte Witterung machten auch Thomas von Fragstein und Martin Aberle im Ring1-Vectra deutlich zu schaffen, so war ein plötzlich leicht quer kommendes Heck als auch ein völliger Grip Verlust an der Vorderachse ein Standart an den man sich hier erst noch gewöhnen musste.
Auch dieses Jahr organisierte Rennleiterin Edith Völl wieder Fahrten für Menschen mit Behinderungen.
Während der Zeit der Olympischen Spiele in Peking nahm auch am 16. August – ganz im Sinne des olympischen Gedankens – das AVF-Motorsport Team am 5. Lauf zur ADAC Gleichmäßigkeitsprüfung 2008 teil. „Dabei sein ist alles“, das Motto verschönert sportlich jeden Erfolg und kaschiert aber ebenso gut auch dessen Ausbleiben.
Doch gelehrt hat die bisherige Saison auch, dass solche Forderungen zu schnell im harten Wettbewerbsverkehr der anderen Teilnehmer ersticken können. In einer Sportart in der Hundertstelsekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden, zählt nämlich vor allem eins: die Erfahrung. Und von Letzterer kann man nie genug haben, was aber auch automatisch dazu führt, dass obwohl doch schon vier GLPs vom Team in diesem Jahr bestritten wurden, diese allesamt das Prädikat „Testeinsatz“ tragen dürfen. Und auch die weiteren Prüfungen darf man nach dieser Definition auch so taufen, denn man lernt ja schließlich nie aus. Ausnahmen bestätigen die Regel, fahren einen weißen Golf und werden in der GLP meistens Erster.
„Ich habe ja mit allem gerechnet: Fehler beim zählen, Verschätzen bei der Geschwindigkeit, BMWs die einem im Weg stehen, aber nicht damit, dass wir einen Quantensprung in der Ergebnisliste vollziehen“, ist Oliver von Fragstein sichtlich erstaunt. Man könnte meinen er ringt um Fassung, denn Platz 5 unter 155 Teilnehmer ist tatsächlich Realität geworden. Der Weg dorthin war lang und schwer. Nun ja, schwer eigentlich nicht, weil jeder im Team jede Menge Spaß hatte.
Durchweg positive Eindrücke konnten wir beim gestrigen Test auf der Nürburgring Nordschleife sammeln. Als die neuen Anbauteile den Ring1-Vectra Anfang Juli zierten, war längst noch nicht sicher ob die neue und viel versprechende Optik den Anforderungen der Nordschleife gerecht werden würde, und am Ende des Tages diese ohne Schaden die Nordschleife wieder verlassen würden.